Aus dem Leben eines Trainees: Mein Mentor und ich.

Die SBB bietet talentierten Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit ihrem Trainee Programm eine spannende Ausbildungsmöglichkeit. Während 18 Monaten übernehmen die Trainees in vier verschiedenen Teams herausfordernde Arbeiten und eine wichtige Rolle in ausgewählten Projekten. Trainee Sebastian Fuchs berichtet in einer kleinen Serie aus seinem Arbeitsalltag. Im ersten Teil geht es um die Erfahrungen mit seinem Mentor. Und darum, wie das Mentoring Sebastians persönliche Entwicklung während des Trainee Programmes bei der SBB fördert.

«Zugegeben, das erste Mal war ich schon nervös als ich meinem Mentor gegenüber sass. Diese anfängliche Nervosität löste sich aber schnell, denn auf mein schüchternes «Grüezi» folgte sogleich: «Hoi, säg mir doch Roger».

Sebastian_Fuchs

Zu meinem Mentor Roger Bula pflege ich von Beginn weg ein sehr kollegiales Verhältnis. Er ermutigt mich immer wieder, mit persönlichen Anliegen und Problemen meines Arbeitsalltages bei ihm vorbeizuschauen. Er ermutigt mich nicht nur, er verlangt es sogar von mir. Meine «unverbrauchte» Sicht auf die SBB ermöglicht interessante Gespräche, was einerseits mein Bahn-Know-how fördert und andererseits auch meinem Mentor eine andere Sicht auf den Betrieb erlaubt. Das Mentoring an sich ist also keine Einbahnstrasse. Es lebt von der Auseinandersetzung zwischen Mentor und Trainee.

Roger Bula begleitet mich durch das 18 Monate andauernde Trainee Programm. Alle meine 23 Kollegen aus dem Trainee Programm haben ein anderes Agreement mit den Mentoren. Gewisse gehen gemeinsam Mittagessen, andere auf ein Bier nach der Arbeit. Roger und ich treffen uns einmal im Monat um 7:15 Uhr zum Morgenkaffee. Die einzige Uhrzeit, zu der er wirklich frei ist. Für mich bedeutet das zwar früher als üblich bei der Arbeit zu erscheinen, trotzdem freue ich mich auf jedes dieser Treffen bereits im Voraus. Denn nach jedem Treffen merke ich, wie ich mich persönlich verbessern und weiterentwickeln kann.

Weitere Posts zum Trainee Programm:

Sebastian Fuchs, 27, hat im September 2015 bei den SBB als Business Trainee das Trainee-Programm begonnen. Er wird während dem nächsten Jahr andauernden Programm immer wieder aus dem Leben als Trainee schreiben. Das Traineeprogramm ist zugleich auch die erste Arbeitsstelle nach dem Studium und für Sebastian der ideale Einstieg in die Arbeitswelt. Sebastian ist studierter Touristiker, weshalb er auch immer auf Achse ist, um die Schweiz ihn all ihren Facetten zu erleben. Im Sommer an den grossen Schweizer Seen und im Winter in den Bergen.

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