Historische Strassen, Seen und Berge in der Innerschweiz mit der SBB und Mobility.

Meine Kollegin Eli ist ursprünglich aus Tschechien und sie bezeichnet sich als «Digitale Nomadin». Soll heissen: Sie wohnt nirgends fest und ist stets unterwegs – je nachdem, wo auf der Welt ihre digitalen Fähigkeiten gerade gefragt sind.

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Nach einem Sommer in der Schweiz treibt es Eli weiter. Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen, dass ihr die Schweiz in guter Erinnerung bleibt und sie bald wieder zurückkehrt. Deshalb habe ich mir für meine Kollegin ein besonderes Abschiedsgeschenk überlegt: Einen Ausflug in die spätsommerliche Berg- und Seenwelt der Innerschweiz.

Mit dem SwissPass ein Elektroauto entriegeln.

Die Distanz von Zürich nach Zug legen wir bequem mit dem doppelstöckigen Intercity zurück. Wie immer suche ich für diese Strecke einen Sitzplatz im oberen Stock, linke Seite, in Fahrtrichtung. Der Grund? Von da sieht man den Zürichsee so wunderbar, wie er sich Richtung Rapperswil um den Pfannenstil schleift.

Direkt beim Bahnhof in Zug befindet sich ein dedizierter Parkplatz für Mobility-Fahrzeuge. Für den heutigen Ausflug mit Eli habe ich mir aber ein spezielles Fahrzeug ausgesucht. Denn mit dieser Spritztour wollen wir die Umwelt nicht unnötig belasten …

Und tatsächlich: Auf einem etwas abgelegeneren Parkplatz steht unsere «Zoe». Das hellblaue Elektroauto aus der Mobility-Kategorie «Elektro» ist zu 100 Prozent aufgeladen. Konkret bedeutet dies, dass wir an diesem Nachmittag mit dieser Initialladung bis zu maximal 140 Kilometer zurücklegen können. Ein futuristischer Bordcomputer wird uns während der Fahrt live den Verbrauch anzeigen – sowie die verbleibende Reichweite.

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Dank dem roten SwissPass kann die Inbetriebnahme unseres Fahrzeugs nicht einfacher sein. Die Plastikkarte enthält nicht nur mein Halbtax-Abonnement, sondern ist neu auch mit meinem Mobility-Jahresabo verknüpft. So kann ich mit dem SwissPass die Aufladestation entriegeln, um das Ladekabel zu entfernen. Und dann dient dieser intelligente Schlüssel dazu, den Wagen per Touch zu entriegeln und den Motor zu aktivieren.

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Von Brunnen über die Axenstrasse nach Flüelen.

Unsere erste Destination ist Brunnen am idyllischen Vierwaldstättersee. Dort parkieren wir unser Elektroauto direkt am See und schlendern der Uferpromenade entlang bis zum Auslandschweizerplatz. Mein Lieblingsrestaurant in Brunnen ist übrigens das Quai 2, wo ich Eli zu einem feinen Flammkuchen einlade.

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An diesem sonnigen Ort nehmen wir uns Zeit, um die Weiterfahrt strategisch zu planen. Laut Bordcomputer verbleiben noch 100 Kilometer an Reichweite – genug jedenfalls, um Eli über die historische Axenstrasse bis nach Flüelen auszuführen.

Wie einst die Römer schlängeln wir während elf Kilometern den Urner Alpen entlang, durchqueren etliche Tunnels und passieren atemberaubende Abhänge. Hoch über dem türkisfarbigen Urnersee ist die Sicht wirklich einmalig, und für schöne Erinnerungsfotos lohnt sich ein Halt bei der einzigen Parkiermöglichkeit kurz nach der Tellsplatte.

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Der Bahnhof Flüelen sollte allen bekannt sein, die bisher mit einem Sonderzug durch den neuen Gotthardtunnel geflitzt sind. Der Hafen ist wenig spektakulär, bietet aber eine schöne Aussicht auf die See- und Bergwelt der Innerschweiz.

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Eine genüssliche (Auflade-)Fahrt.

Der Abstecher in den Kanton Uri ist uns gelungen, aber einen Berg aus nächster Nähe möchte ich Eli nicht vorenthalten. Von der Axenstrasse bis nach Morschach legen wir kurz 200 Höhenmeter zurück. Doch dann machen wir uns plötzlich Sorgen, denn die Batterieanzeige im Renault Zoe nimmt rasant ab. Ob die Ladung wohl ausreicht, um vom Muotatal bis nach Zug an die Ladestelle zu gelangen?

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Wie ein Wunder nimmt die Reichweite während der Talfahrt um sechs Kilometer zu. Wir sind gerettet und erlauben uns auf der Rückfahrt die eine oder andere Pause an speziellen Orten, wo wir mit dem ÖV vermutlich nie hingekommen wären. Und so unglaublich es tönt, so wahr ist es: Irgendwo zwischen zwei Kuhweiden wird unser Mobility-Auto glatt von einem Tesla Modell S überholt! So etwas ist nur in der Schweiz möglich.

Über Brücken, Stock und Stein erreichen wir schliesslich den Bahnhof Zug, wo uns noch ganze 14 Kilometer verbleiben. Es kann also niemand behaupten, dass wir diesen Ausflug in die Innerschweiz nicht bis auf den letzten Tropfen ausgemerzt haben … Und Eli hat mir versprochen, ganz sicher wieder einmal in die Schweiz zu kommen!

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Mein Tipp: Mit jedem Mobility-Jahresabo SwissPass wird Inhabern eines GA oder Halbtax-Abos, die ihr Abo auf dem SwissPass haben, automatisch eine Fahrtengutschrift von 25 Franken ausgestellt. Ein attraktives Angebot für alle, die Mobility schon lange einmal ausprobieren wollten, die gerne flexibel unterwegs sind oder die noch nie den rasanten Antrieb eines Elektroautos gespürt haben …

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Ein Kommentar zu “Historische Strassen, Seen und Berge in der Innerschweiz mit der SBB und Mobility.

  1. Wie wäre es, wenn das Velo-GA endlich im Swisspass intergriert würde…
    Baut doch erst die SBB-Kern-Dienstleistungen aus, bevor andere Dienst im Swisspass integriert sind!

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