SBB Reiseplaner: Lenk, dänk – ein Wochenende im «Winter Wonderland».

Nach dem Weihnachts- und Neujahrstrubel soll man sich auch mal etwas gönnen. Zum Beispiel ein Wochenende in einer Wohlfühloase oder einem Gourmettempel. An der Lenk im Simmental gibt es ein Fünfsternhotel, das auf unser Bedürfnis nach einem entspannten Januarwochenende perfekt zugeschnitten ist.

Zugegeben, als südlichste Gemeinde des Kantons Bern liegt Lenk nicht gerade am Wegrand. Die Region liegt näher an der Romandie als an der Bundeshauptstadt. Naheliegend, dass das Simmentaler Bauernvolk früher lieber mit den südlichen Nachbarn Handel betrieb, als mit den Genossen in Bern.

Mit der App «SBB Reiseplaner Preview» führen verschiedene Wege an die Lenk.

Es ist schwer vorstellbar, wie sich unsere Vorfahren vor nur hundert Jahren über weitere Distanzen fortbewegt haben. Eine Reise von Lenk nach Bern zu planen, war vermutlich alles andere als trivial. Und weder schnell, günstig noch bequem.

Seit diesem Jahr ist die Planung von Reisen innerhalb der Schweiz um einiges einfacher geworden. Dank dem SBB Reiseplaner lassen sich sämtliche Reisevarianten anhand von individuellen Bedürfnissen vergleichen und direkt buchen.

Unser Ausgangspunkt ist der Bahnhof Stettbach ausserhalb von Zürich. Nach Lenk im Simmental stellt uns die App verschiedene Verbindungen zur Verfügung – jeweils mit Informationen zu Fahrtkosten und Anfahrtszeiten. Eine schematische Übersicht zeigt auf einen Blick die diversen Kombinationen – von Zug plus Auto bis zu Auto plus Velo. Dass die SBB auch Alternativen ohne Zugfahrt propagiert, ist sicherlich ein Novum. Die Suchresultate lassen sich einfach anhand der Abfahrtszeit, des Gesamtpreises oder der Reisedauer sortieren.

Ein konkretes Beispiel für die schnellste Route ist die Anfahrt mit dem Privatfahrzeug, wobei bei einer Fahrtzeit von drei Stunden Gesamtkosten von 152.60 Franken entstehen. Zum Vergleich könnten wir rein theoretisch auch ohne einen Rappen auszugeben nach Lenk reisen. Per Velo dauert der Weg aber 9 Stunden und 39 Minuten – und benötigt so einiges an Muskelkraft. Eine interessante Variante, aber für uns bei diesem kalten Wetter keine Option.

Nicht nur wegen des anhaltenden Schneesturms entscheiden wir uns für die Variante Zug. In knapp drei Stunden und mit dreimal Umsteigen erreicht man zum unschlagbaren Preis von 42.50 Franken das Dörfchen Lenk im Simmental. Als SBB Green Class-Pionier mit Generalabonnement fallen für mich natürlich keine Kosten an.

Die eingebaute Intelligenz der App zeigt sich folgendermassen: Um einen Teil der Strecke mit dem BMW i3 zu bewältigen und dann auf den Zug umzusteigen, simuliere ich eine Variante mit dem P+Rail-Parkplatz. Die App schlägt nicht den nächstbesten Bahnhof zum Parkieren vor, sondern eine P+Rail-Anlage in 17 Kilometer Entfernung. Von dort gäbe es eine ideale Zugverbindung und die Gesamtreisezeit läge bei drei Stunden und 36 Minuten.

Unsere Suite in Lenk bietet eine fantastische Sicht bis ins hinterste Simmental. Vor dem Eindunkeln schmieden wir Pläne fürs bevorstehende Wochenende und schreiben die eine oder andere Postkarte.

Mitten in der Nacht die Pisten von Lenk präparieren.

Um einen Kindheitstraum in Erfüllung gehen zu lassen, muss man auch einmal etwas früher aus den Federn. Konkret bin ich am nächsten Morgen schon um 3:25 Uhr parat. Ich darf als Copilot mit einem Pistenfahrzeug mitfahren.

Die frühmorgendliche Schicht hat es in sich, müssen sämtliche Pisten doch vor dem Start des Skilifts bereit sein. Somit stehen jedem der Fahrer etwas mehr als fünf Stunden zur Verfügung, um die steilen Hänge von Lenk zu präparieren. Für mich ist es ein unvergessliches Erlebnis, in der Dunkelheit der Nacht fast ganz alleine unterwegs zu sein. Aber eines steht fest: Die App «SBB Reiseplaner Preview» braucht auch in Zukunft keine Pistenbully-Option, denn dieses Fahrzeug kann man nicht einfach so buchen. Wenn man bei Lenk Tourismus aber nett anfragt, wird auch einmal eine Ausnahme gemacht.

Eine Schneeschuhwanderung wie aus dem Bilderbuch.

Über Nacht fiel eine Menge Schnee, und am nächsten Tag zeigt sich das Simmental von seiner schönsten Seite. Der Hoteldirektor Jan Stiller ist hier aufgewachsen und empfiehlt uns die Schneeschuhwanderung zu den Iffigfällen.

Am Ende des Tals führt ein markierter Waldweg auf eine Hochebene. Dort finden wir neben Tierspuren erst wenige Stapfen von Schneeschuhen vor – ein regelrechtes «Winter Wonderland»! Hier oben wandern wir dem Iffigbach entlang bis zum Restaurant Alpenrösli, wo wir dem warmen Stübli dann doch nicht widerstehen können …

Zurück im Hotel checken wir schnurstracks im Spa-Bereich ein. Denn Gäste dürfen auch am Abreisetag die verschiedenen Saunen und Bäder unbeschränkt nutzen. (Ein Vorteil, den wir natürlich in unsere Planung einkalkuliert haben.) Was fühlt sich nach einem Nachmittag im Schnee besser an, als in der finnischen Sauna nochmals Wärme zu tanken?

Die Heimreise mit dem Zug ist bequem und kurzweilig. Laut der App «SBB Reiseplaner Preview» fahren wir erneut mit dem Zug am schnellsten. Die frisch verschneite Landschaft zieht an den grossen Fenstern im Erstklassabteil vorbei, und schon bald überholt der IC eine Kolonne stehender Autos, die sich auf der A1 zwischen Bern und Zürich stauen. Pünktlich um 19:02 Uhr treffen wir am Hauptbahnhof in Zürich ein – was für ein gelungenes Wochenende.

 

Reiseplaner Preview: Einfach von Tür zu Tür.

Einfach und schnell planen, buchen und reisen: Der Reiseplaner macht das Reisen in der Schweiz mit verschiedenen Verkehrsmittel vergleichbar und einfach. Nutze die App Reiseplaner Preview und sieh sofort, mit welchen Transportmitteln du am schnellsten oder am günstigsten ans Ziel kommst.

Die Reiseplaner-Preview-App kannst du ab sofort gratis herunterladen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.