SBB Green Class: Mit der Rigi-Bahn über das Nebelmeer.

Dass wir uns dank dem Mobilitätspaket von SBB Green Class zwischen dem Bodensee und dem Genfersee frei bewegen können, haben wir mittlerweile schätzen gelernt. Aber wer hätte gedacht, dass man mit Elektroauto und Bahn bis ans «Meer» fahren kann?

So passiert vor einigen Wochen, als die Nebeldecke wieder einmal schwer über unseren Köpfen lastete. Im Januar verstrichen die  Wochen, ohne dass wir je die Sonne gesehen hätten. Und so verspürten wir plötzlich Lust, einen Ausflug zu unternehmen.

Beim Frühstück werfen wir noch einen Blick auf die Webcam von Rigi Staffel, aber der Fall ist klar: Wir müssen über das Nebelmeer.

An Wochenenden fahren die Busse bei uns im Dorf im Halbstundentakt. So lange können wir aber nicht mehr warten, und kurz darauf flitzen wir im BMW i3 zum Bahnhof. Schliesslich dürfen wir auf dem Parkplatz von «P + Rail» ja unlimitiert parkieren. Unter der Nebeldecke scheint die Zeit wie stehen geblieben. Man kann die Uhrzeit höchstens erahnen – oder auf dem grossen Infotainment-Bildschirm im i3 ablesen: Da steht die Digitalanzeige auf 9:40 Uhr.

Eine willkommene Überraschung.

Zugverbindungen von Zürich nach Arth-Goldau gibt es zum Glück wie Sand am Meer. Und schon um 10:46 Uhr fährt unser Intercity an diesem Bahnknotenpunkt am Fusse der Rigi ein. Auch vom Süden her ist Arth-Goldau gut erschlossen, fahren ab Bellinzona doch Züge im Stunden-, oft gar im Halbstundentakt.

Nach ein paar Schritten erreichen wir den Billettschalter der Rigi Bahnen, wo wir ein Retour-Billett nach «Rigi Staffel» kaufen möchten. Da kommt die freudige Überraschung: Die Rigi ist im Generalabonnement inbegriffen! Das bedeutet freie Fahrt für alle in der Green Class…

An Wochenenden komme oft historisches Rollmaterial zum Zug, weiss ein lokaler Pendler. Weiter seien übrigens auch die Seilbahn auf den Stoos oder die Zugerbergbahn im GA inbegriffen (Das schreiben wir uns hinter die Ohren). Im entschleunigten Tempo brechen wir durch die Nebeldecke und erreichen nach rund 30 Minuten die Staffelhöhe.

Strahlende Sonne auf der Rigi.

Hier oben strahlt die Sonne mit vielen lachenden Gesichtern um die Wette. Wir erfreuen uns am blauen Himmel und der frischen Luft. Dass die Sonne bereits eine angenehme Wärme ausstrahlt, geniessen wir in vollen Zügen. Ja, wir sichten sogar den einen oder anderen Wanderer im Faserpelz. Bevor wir den Staffelweg bis zum Gipfel in Angriff nehmen, ruhen wir uns einen Moment aus und bestaunen die Sicht auf das Nebelmeer. Man fühlt sich schon etwas erhaben wenn man sich vorstellt, wie ein Grossteil der Schweiz unwissend im Nebel sitzt…

Alle 30 Minuten kommt auf der Bahnstrecke neben dem Wanderweg ganz schön Action auf. Und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn fast gleichzeitig die Bahnen von Vitznau und Arth-Goldau auf der Höhe ankommen und diejenigen zurück ins Nebelmeer abfahren. Die vielen Züge machen den Spaziergang nach oben umso kurzweiliger.

Auf «Rigi Kulm» angekommen, stellen wir uns in die Schlange beim Selbstbedienungsrestaurant. Eine Gerstensuppe haben wir uns verdient, und natürlich nehmen wir draussen an der Sonne Platz. Vor der Abfahrt zurück in die Nebelsuppe schauen wir noch auf die Nordseite der Rigi. In der Ferne sieht man den Turm auf dem Üetliberg, und die Rigi wirft bereits ihren Schatten auf die Nebeldecke.

Das Angebot von SBB Green Class hat uns an diesem Tag echt überzeugt: Dank nahtlosen Verbindungen sind wir innert zwei Stunden mit Elektrofahrzeug, Intercity und Zahnradbahn vom Frühstückstisch auf die Königin der Berge gelangt!

 

Die SBB in Kollaboration mit BMW lässt 100 ausgewählte Mobilitäts-Pioniere das Mobilitäts-Kombiangebot «SBB Green Class» ein Jahr lang testen: Vollelektrischer BMW i3 mit 1.-Klass-GA, Mobility Carsharing und Publibike auf dem SwissPass. Jetzt mehr über das Projekt erfahren.

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