Mit Mobility das Schweizer Brauchtum hautnah «erfahren».

Die Baumkronen verfärben sich langsam aber sicher, und die ersten Marronistände stehen bereits an den Bahnhöfen. Aber anstatt dem Sommer nachzutrauern, haben wir herbstliche Pläne geschmiedet: Wir entführen unsere Freundin Myriam einen halben Tag lang ins Appenzellerland, um gemeinsam das lokale Brauchtum zu erleben. Der Oktober ist ein idealer Zeitpunkt dazu, denn in mehreren Dörfern finden traditionelle Vieschauen statt. Die Gemeinde Heiden veranstaltet jeweils am ersten Samstag im Oktober eine der grössten in der Region.

Der SwissPass als Schlüssel zur Schweiz.

Meine Frau Mamiko und ich wohnen zwar bei Zürich, aber das Auto für unser Reisli werden wir erst in St. Gallen in Empfang nehmen. Der Sinn und Zweck von Mobility ist es schliesslich, möglichst weit mit dem Zug zu reisen, bevor auf einen Benziner umgestiegen wird. So fahren wir mit dem ICN über Winterthur in knapp einer Stunde in die Gallusstadt.

Für das heutige Ausfährtli über Berg und Tal haben wir uns einen flitzigen Audi Q3 aus der Kategorie «Emotion» ausgesucht. (Die Wahl wird sich spätestens bei der Steigung von St. Gallen nach Heiden als Volltreffer bestätigen …) Im Voraus habe ich meinen SwissPass auch bereits mit dem Mobility-Abonnement verknüpft. So dient die Karte nicht nur als Halbtax im Zug, sondern auch als elektronischer Autoschlüssel für Mobility.

Man berührt mit dem SwissPass einfach den Sensor, der sich unter der Windschutzscheibe befindet, und schon entschlüsselt sich das Fahrzeug. Einmal drinnen brauche ich einen Moment, den Wagen zum Fahren zu bringen. Denn anstatt einem Zündschlüssel hat es einen «An/Aus»-Knopf … Typische Anfängerprobleme von jemandem, der noch nie einen solch modernen Audi gefahren ist!

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Zur Überraschung unserer Freundin Myriam rollen wir zuerst über den roten Teppich im Raiffeisen-Quartier. Einen Moment lang fühlen wir uns ein bisschen wie VIPs … Diese einmalige Attraktion sollte man mit oder ohne Auto einmal erlebt haben! Aber das Ziel unserer Bahn/Auto-Reise liegt abseits der Stadt im ehemaligen Kurort Heiden.

Eine Viehschau wie aus dem Bilderbuch.

In Dorfkern von Heiden gibt es keine Spur von einer Viehschau. Auch eine entsprechende Signalisation fehlt, aber wir finden das Festgelände beim Restaurant Bären dank Navi dann doch noch. Um 10 Uhr morgens hat die Schau gerade erst angefangen und wir haben noch nichts verpasst. Die Sennen aus den Gemeinden Heiden und Grub hingegen sind mit ihren schönsten Kühen, Munis und Stieren schon in aller Morgensfrühe angetrottet. Die jährliche Viehschau, ein grosser Tag für viele Landwirte. Das Eingangstor ist mit Blumen geschmückt, und viele Bauern und Bäuerinnen tragen ihre traditionelle Appenzeller-Tracht.

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Der Projektleiter für die «Veechschau» ist Eugster Michael. Um das Brauchtum den zahlreichen Besuchern näher zu bringen, bietet er uns eine lehrreiche Führung an. Er erklärt die Finessen seiner Tracht, die Bedeutung der Kuhglocken, den Schönheitswettbewerb mit all seinen Kriterien, und was es mit dem «Stellen» von Vieh an sich hat. Kurz: Es geht darum, dass die Preisrichter das Vieh anhand von Kriterien bewerten und in eine Reihenfolge stellen.

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Irgendwo hören wir ein «Zäuerli», eine Art Jodel aus dem Appenzellischen. Und die Dorfjugend verkauft fleissig Lösli für die grosse Tombola. Wir kaufen je eins, denn die Preise sind äusserst attraktiv – wenn auch weniger praktikabel für Städter: Dem Gewinner winkt ein Kalb, die weiteren Glücklichen erhalten Säuli, Hühner, eine Skiausrüstung oder gar eine Motorsäge.

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Nach der Tour vom Festgelände samt Dutzenden von Kuh-Fotos haben wir für die Rösslikutschenfahrt dann doch zu wenig Zeit. Dafür gönnen wir uns vor der Weiterfahrt mit dem Mobility-Auto eine Portion Magenbrot am Bauernmarkt … Wir haben in Heiden eine Menge über Schweizer Brauchtum erfahren und werden sicherlich wieder einmal zurückkehren. Sei es auch nur, um den Tombolapreis in Empfang zu nehmen!

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Ein Hoselupf am Käsefest auf der Schwägalp.

Myriam, Mamiko und ich fahren liebend gerne Zug. Gerade im Appenzellerland gefällt uns die charmante Appenzeller Bahn, die sich von Ortschaft zu Ortschaft den Hügeln entlang schlängelt. Die Schiene ist denn auch perfekt für Ausflüge, wo der wortwörtliche Weg das Ziel ist.

An diesem Samstag möchten wir mit Myriam aber in kurzer Zeit möglichst viel erleben. Unterwegs wollen wir spontan für Fotos anhalten können – oder kurzerhand in einer Beiz einkehren. Dank der kombinierten Mobilität auf Schiene und Strasse ist es uns innert einem halben Tag möglich, von Zürich aus eine Viehschau im St. Gallischen und sogar das Käsefest auf der Schwägalp zu sehen.

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Beim Chäs-Fescht der Alpkäserei Schwägalp angelangt, versuchen wir uns kurzerhand im Schweizer Nationalsport: Schwingen. Der Sutter Thomas, Schwingerkönig von 1995, ist zusammen mit Nachwuchstalent Giger Samuel vor Ort und instruiert uns Anfänger. Das jüngere Publikum scheint mit dem «Hoselupf» weit weniger Hemmungen zu haben als wir und suhlt sich wortwörtlich im Sägemehl …

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Unser Tipp: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um ein Mobility-Jahresabo auszuprobieren. Mit jedem Mobility-Jahresabo SwissPass wird Inhabern eines GA oder Halbtax-Abos, die ihr Abo auf dem SwissPass haben, automatisch eine Fahrtengutschrift von 25 Franken ausgestellt. Ein attraktives Angebot für alle, die gerne flexibel unterwegs sind.

 

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