Auszeit in Dijon.

Im heutigen Beitrag nehmen Valeria und ich euch mit zu einem Mädels-Wochenende in Frankreich. Dijon, die Hauptstadt der Bourgogne, liegt nur zweieinhalb Stunden Zugfahrt entfernt von Zürich und hat vermutlich genau so viel französischen Charme, wie die grosse Hauptstadt. Perfekt für ein Wochenende mit der besten Freundin, gemütliches Shopping und Mädels-Gespräche in einem der hübschen Teehäuser.

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Wir versuchen unser Glück und kraueln der Eule den Bauch.

Wir steigen in Zürich kurz nach Mittag in den TGV, der übrigens bis nach Paris fährt. Die Fahrt ist sehr kurzweilig. In Basel passieren wir die Grenze, und bald schon zieht draussen die wunderbare Landschaft der Bourgogne an uns vorbei. Kurz darauf kommen wir mitten im Stadtzentrum von Dijon an. Der Bahnhof liegt zentral und auch unser Hotel, das Oceania Le Jura, ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Nach dem Check-in erkunden wir mit der Kamera die Altstadt. Uns fallen gleich die vielen kleinen Gassen, die wunderschönen Gebäude und die unzähligen Teehäuser auf. Auf geht es zu Notre-Dame, und nein, wir sind immer noch in Dijon, auch wenn die Kirche mit jener in Paris mithalten kann. Übrigens, auf der linken Seite der Kirche gibt es eine kleine steinernen Eule, es soll Glück bringen, ihr den Bauch zu kraulen. Leider fallen kurz darauf die ersten Regentropfen, weshalb wir uns gegen den Eulenweg entscheiden. Ein Rundgang in 22 Etappen quer durch die Stadt, der die Besucher in frühere Zeiten zurückversetzt und die Geschichte Dijons erzählt.

Gemütliche Teehäuser an jeder Ecke.
Wir suchen uns lieber ein gemütliches Teehaus und wärmen uns bei einem Kännchen Tee und hausgemachten Kuchen auf. Unser Geheimtipp für gemütliche Mädels-Plaudereien ist das La Causerie des Mondes mit seiner heimeligen und liebevollen Einrichtung. Nachdem der Regen nachgelassen hat, steht ein Fotostopp an der Place de la Libération auf der To-do-Liste. Bis heute bildet der Platz den Mittelpunkt der Stadt.

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Place de la Libération, Dijon.
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L’Epicerie et Compagnie.

Es begegnen uns viele Gault-Millau-Restaurants auf unserer Erkundungstour, wir entscheiden uns jedoch für einen gemütlichen Abend mit lokaler Küche. Die L’Epicerie et Compagnie überzeugt durch eine charmante Einrichtung. Für unseren Geschmack verbuchen wir den Ausflug in die lokalen Spezialitäten unter «spannende Erfahrung» und lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen.

Ein Paradies für Foodies.
Am nächsten Tag steht unser Besuch auf dem Wochenmarkt an. Der Markt Les Halles ist ein Paradies für Essensliebhaber und das Highlight unserer Dijon-Reise. Nicole und ich würden hier am liebsten gleich unseren Wocheneinkauf erledigen. Das rege Treiben in der Markthalle und das breite Angebot ziehen uns in ihren Bann. Tipp: Unbedingt vor dem Besuch die Öffnungszeiten prüfen, der Markt ist Sonntag, Montag und Mittwoch geschlossen.

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Auf dem Wochenmarkt Les Halles.
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Perfektes Mitbringsel: Dijon-Senf.

Natürlich darf auch der berühmte Dijon-Senf als Mitbringsel nicht fehlen. Fündig wird man in einem der vielen Souvenir-Läden, die eine grosse Auswahl an Sorten anbieten oder man kauft den berühmten Senf einfach auf dem Wochenmarkt ein.

Ein paar Shopping-Runden in der kleinen aber feinen Einkaufsmeile von Dijon gehören ebenso zu unserem Wochenende wie ein letzter Tee und Kuchen in einem der vielen charmanten Teehäuser. Am nächsten Tag steigen wir in den Zug nach Zürich. Der TGV bringt uns planmässig in zweieinhalb Stunden direkt nach Hause, wo wir uns verabschieden und uns bereits auf das nächste Mädels-Wochenende freuen.

 

Die Bloggerinnen Nicole und Valeria reisen leidenschaftlich gerne. Für die SBB entdecken die beiden im Moment Europas schönste Städte mit dem Zug. Haben wir dein Interesse geweckt? Entdecke jetzt ausgewählte Reisetipps, die wir für dich zusammengestellt haben.

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