Wien: Mit ganz viel Charme zwischen Kultur und Moderne.

Unser Köfferchen ist mal wieder gepackt und wir nehmen euch dieses Mal mit nach Wien. Wir? Das sind Valeria von Littlecity und Nicole vom Blog Princess. Die Österreichische Hauptstadt ist in rund acht Stunden von Zürich aus mit dem Zug erreichbar. Unsere Wahl fällt auf die Verbindung um 8:50 Uhr, in Innsbruck werden wir kurz umsteigen. Nach einem Ausflug ins Bord-Restaurant und einem sehr leckeren Cheesecake, arbeiten wir noch etwas an unseren Laptops.

Gegen Abend erreichen wir das wunderschöne Wien. Eine Stadt, die wir beide schon oft besucht haben und die trotzdem niemals langweilig wird. Viele imposante Gebäude, ganz viel Kultur und Theater, leckere Food-Märkte und der typische Wiener Charme.

Wien – The Schnitzel-City.

Die Reise hat uns hungrig gemacht. Der erste Stopp auf unserer To-do-Liste? Schnitzel essen, schliesslich sind wir in Wien. Aus ganz vielen Tipps suchen wir uns das Ubl Nähe des Naschmarkts aus, ein urwienerisches Beisl. Fragt man einen Wiener nach dem besten Schnitzel, ist die Antwort wohl immer dieselbe: «das von Mama». Aber wir hoffen auf ein ebenso Gutes im Ubl und werden nicht enttäuscht. Lecker, urchig, Hinterhof-Atmosphäre. Es muss also nicht immer das sein, das wohl unter Touristen bekannteste Schnitzel-Restaurant.

Schnitzel-im-Ubl

Am nächsten Morgen erkunden wir Wien mit dem Fahrrad. Der Brunch-Tipp für Wien geht ans Erich im 7. Bezirk, gleich in der Nähe unseres Hotels. Gestärkt mit einem sensationellen Frühstück legen wir los und treten in die Pedale.

Fruehstueck-im-Erich

Kulturelle Höhepunkte an jeder Ecke.

Ein Besuch in einem der vielen Theater in Wien können wir ebenso empfehlen, wie die Oper der Hauptstadt. Allen voran das Burgtheater, eine der bedeutendsten Bühnen und das zweitälteste Theater Europas. Tickets und auch Führungen kann man online buchen.

Unsere Fahrradtour bringt uns vorbei an imposanten Gebäuden wie der Hofburg, dem Parlament und der Wiener Staatsoper, wo der alljährliche Opernball stattfindet (auch wenn man kein Operfan ist, aber mal gerne rein möchte: eine Führung machts möglich). Natürlich besuchen wir auch den Stephansdom, von Wienern kurz Steffl genannt und oftmals als das Nationalheiligtum bezeichnet.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt einen Ausflug nach Schönbrunn einplanen. Bekannt aus den Sissi-Filmen liegt das kaiserliche Schloss etwas ausserhalb, ist aber perfekt mit der U4 vom Karls- oder Schwedenplatz aus erreichbar. Wer Lust hat, kann auch eine Führung in den kaiserlichen Gemäuern buchen oder einfach nur im Schlossgarten verweilen.

_MS_8165

Action vs. Naherholungsgebiet.

Wem der Sinn nach etwas mehr Action steht, kann einen Besuch im Prater einplanen. Der Dauer-Jahrmarkt im Bezirk Leopoldstadt feiert dieses Jahr seinen 250. Geburtstag. Wir haben uns während unseres Wien-Besuchs jedoch für einen Ausflug zur Donauinsel entschieden. Eine künstlich aufgeschüttete Insel, über 20 Kilometer lang zwischen Donau und der neuen Donau. Ende Juni findet übrigens immer das jährliche Donauinselfest statt, ein Open-Air-Musikfestival.

_MS_8102

Naschmarkt und Co: ein Paradies für Food-Begeisterte.

Für Foodies wie uns ist ein Besuch auf dem bekannten Naschmarkt Pflicht. Der Markt liegt im 6. Bezirk, nahe der Einkaufsstrasse Mariahilf. Eine Mischung aus Marktständen und Restaurants erwartet uns. Also nicht nur perfekt für den Markteinkauf, auch zum Essen kann man sich in einem der unzähligen Restaurants treffen. Unser Tipp: das Neni. Dort müsst ihr unbedingt Mezze probieren.

Am-Naschmarkt

Einer der ältesten noch bestehenden Märkte ist übrigens der Karmelitermarkt, etwas ausserhalb des Zentrums. Mit 80 Ständen und 7500 Besuchern pro Woche ist der klassische Bauernmarkt ein Geheimtipp unter den Wiener Märkten.

Karmelitermarkt

Das beste Eis findet man meiner Meinung nach übrigens beim Eis-Greissler. Neben Klassikern wie Vanille, Schokolade und Himbeere findet man auch ausgefallenere Kreationen wie Kürbiskernöl, Ziegenkäse oder Butterkeks. Achtung: Bei perfektem Wetter muss man sich auf eine lange Schlange einstellen, aber das Eis ist es wert!

Eisgreissler

Wien versprüht wahnsinnig viel Charme und begrüsst einen bei jedem Besuch immer wieder aufs Neue mit absoluter Herzlichkeit! Ein kulinarisches und ebenso kulturelles Paradies für alle, die Traditionen wie auch Modernes mögen.

Nach drei Tagen in der Österreichischen Hauptstadt steigen wir wieder in den Zug zurück in die Heimat. Aber wir werden wiederkommen – versprochen!

 

Die Bloggerinnen Nicole und Valeria reisen leidenschaftlich gerne. Für die SBB entdecken die beiden im Moment Europas schönste Städte mit dem Zug. Hat dich das Reisefieber auch schon erfasst? Gib deinem Fernweh nach und lass dich inspirieren auf sbb.ch/europareisen.

Kennst du die Reisegeschichten unserer Bloggerinnen? Das kannst du auch? Beweise es uns und werde Reisebotschafterin oder Reisebotschafter der SBB. Jetzt bewerben!

2 Artikel

3 Kommentare zu “Wien: Mit ganz viel Charme zwischen Kultur und Moderne.

  1. Hallo SBB, das ist Wien ist wunderbar! Schade können die Verbindungen über die Festtage noch nicht beurteilt werden. Nachtzug nach Wien über die Feiertage? Ab wann kann das beurteilt oder gebucht werden? Benutzerfrendlich wäre, eine mehraussagende Fehlermeldung „können ab xx.xx.2016 abgefragt werden“ oder ähnlich, statt nur „geht noch nicht“.

    1. Hallo Thomas, im Normalfall solltest du deine Reise 180 Tage vor dem Reisedatum buchen können. Nun liegen uns die Informationen zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember noch nicht vor, weshalb es in diesem Fall leider nicht möglich ist.
      Ab Anfang Oktober sollte die Fahrplanauskunft und Buchung dann möglich sein.

      Liebe Grüsse
      Martina

Alle Kommentare anzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.