#SBBschulreise sponsored by RailAway – zu Besuch im Maison Cailler

Vor ein paar Wochen begleiteten wir die Klasse G2A der Kanti Wettingen auf ihrer Schulreise ins Maison Cailler in Broc. In Bern trafen wir auf 20 gut gelaunte Schülerinnen und Schüler – gespannt was sie erwarten würde.

Zur Einstimmung und um die zweieinhalbstündige Fahrt etwas abzukürzen, spielten wir mit den Schülern das Schoggispiel. Erinnerungen an die eigene Kindheit wurden wach. Vor lauter Aufregung bemerkten wir nicht, dass wir bereits in Bern in den falschen Zugsteil eingestiegen waren.  Zum Glück machten uns die netten Zugbegleiterinnen drauf aufmerksam. Also hiess es: schnell Umsteigen in Romont – auch die Reiseführerinnen der SBB sind nicht unfehlbar…

In Bulle angekommen, brachte uns die Schmalspurbahn nach Broc Fabrique, wo sich seit jeher die Cailler-Fabrik befindet. Dank Schnee und Sonnenschein erschien uns die Landschaft gleich noch idyllischer.

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Von Aussen hat die Fabrik relativ wenig Ähnlichkeit mit Charlie’s Chocolate Factory. Bereits beim Eintreten aber schlägt einem der betörende Duft geschmolzener Schokolade entgegen. Bevor wir den Versuchungen der Verkaufsräumlichkeiten erliegen konnten, wurden wir freundlich in Empfang genommen und zu einem grossen Lift begleitet.

Kaum hatten sich die Türen hinter uns geschlossen, erlosch auch das Licht und wir befanden uns mitten im audiovisuellen Rundgang, der die Besucher die Geheimnisse der Schokoladenherstellung mit allen Sinne erleben lässt. Gerade noch im Urwald bei den Azteken, die die Qualität der Kakaopflanze bereits im 14. Jahrhundert erkannt hatten, glaubt man sich plötzlich im Schiff von Christoph Kolumbus mit den ersten Kakaobohnen auf dem Weg nach Europa. Wir erfuhren auch, wie der eigentlich bittere Rohstoff langsam zur süssen Köstlichkeit weiterentwickelt wurde. Und wie schliesslich die erste Schweizer Schokoladenfabrik 1819 von François-Louis Cailler in Vevey gegründet wurde.

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Doch wie wird aus Kakaobohnen, Zucker, Kakaobutter und Schweizer Milch die klassische Cailler-Schoggi? Im nächsten Raum konnte man alle diese Zutaten anfassen, den intensiven Geruch der Kakaobohnen riechen, die Schokolade mit allen fünf Sinnen erleben. Und essen. Denn nicht nur die frischen Schoggistängeli direkt ab Band, sondern auch der grosszügige Degustationsraum lädt zum probieren ein. Ein kleiner Profi-Tipp: Die wirklichen Spezialitäten kommen erst zum Schluss. Nicht zu früh zuschlagen!

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Nach dem Besuch der Verkaufsräume und einem kurzen Abstecher ins historische Städtchen Bulle sassen wir bald schon wieder im Zug Richtung Bern. Schoggi würden wir wir so bald keine mehr essen…

Die Schulreise wurde von RailAway ermöglicht. Möchtest auch du mit deiner Schulklasse das Maison Cailler erleben? Dann informiere dich jetzt online über dieses und andere Angebote für Schulen und Gruppen oder kontaktiere uns telefonisch: 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz).

 

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