Der Christkindlimarkt im Zürcher Hauptbahnhof.

Christkindlimarkt-Zürich-07

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit verwandelt der Christkindlimarkt die grosse Bahnhofshalle im Hauptbahnhof Zürich in ein regelrechtes Weihnachts-Wunderland. Von den Perrons, wo die S-Bahnen und etliche Züge des Fernverkehrs halten, erreicht man die Marktstände in nur wenigen Gehminuten.

Kaum aus dem Zug ausgestiegen wehen mir die leckeren, saisonalen Aromen aus der im Jahr 1871 eröffneten Wannerhalle entgegen: Gebrannte Mandeln, Glühwein, heisse Maroni und Zimt. Als ich am wahrscheinlich meistbesuchten Weihnachtsmarkt der Schweiz durch die Massen spaziere, steht er plötzlich vor mir: Nein, nicht der Samichlaus, sondern der Swarovski-Weihnachtsbaum.

Christkindlimarkt-Zürich-06

Trotz meinen 34 Jahren fühle ich mich wie ein Kind vor dem glänzenden Baum, voll geschmückt mit über 7000 wertvollen Kristallornamenten, die das Licht brechen und durch die Halle einen farbigen Regenbogen ausstrahlen.

Mit einem Glühwein durch den Markt bummeln.

Mit einem Becher Glühwein bummle ich an diesem kalten Wintertag durch den Weihnachtsmarkt. Ich bin alles andere als alleine: Das Schöne an einem überdachten Markt ist, dass man unabhängig vom Wetter stets trocken bleibt. Beim Marktstand von Ströbel Spezialitäten (Stand 160) finde ich feine Lebkuchen und Spezialitäten aus der deutschen Weihnachtsstadt Nürnberg. Diesem Angebot kann ich nicht widerstehen.

Christkindlimarkt-Zürich-01

Christkindlimarkt-Zürich-02

Wie stillt man am Zürcher Christkindlimarkt einen kleinen Hunger? Für mich sind eine Tüte heisse Marroni genau das richtige. Und schon weihnachtet es bei mir. Am Stand 211 von rrrevolve.ch werde ich inspiriert, einige kleine Geschenke einzukaufen. Ähnlich wie im sogenannten «Pop-up»-Laden im Shopville bietet dieser Stand tolle Designprodukte, die die Umwelt oder Sozialprojekte unterstützen. So kaufe ich USB-Flaschenlichter, die man einfach oben auf eine Flasche steckt und somit das Glas und das ganze Zimmer zum Leuchten bringt.

Ein Markt der Versuchung.

Obwohl ich weiss, dass meine Einkaufsliste eigentlich leer ist, passiert es beim Alphüsli-Stand trotzdem (Stand 239): «Schöne guete Tag, de Herr,» in echtem bünderischen Dialekt. «Gere es Stückli Chäs zum Probieren?» Natürlich antworte ich mit «Ja», und es ist auch bereits zu spät: Probiert, gekauft. Auch dem Bündner Trockenfleisch und einer Nusstorte kann ich nicht widerstehen.

Christkindlimarkt-Zürich-03

Der Zürcher Christkindlimarkt ist zwar kompakt, aber mit 150 Ständen bietet er ein umfangreiches Angebot Angebot an Verpflegung, Geschenken und handwerklichen Produkten. Wenn man von Bündner Spezialitäten nicht verführt wird, dann sicher bei denEmmentaler Spezialitäten (Stand 301), der seit 2004 seine Präsenz auf dem Markt hat. Hier heisst es Käse, Fleisch, Backwaren, Tee – und vielleicht ein Tröpfchen Likör.

Christkindlimarkt-Zürich-04

Mit so vielen Möglichkeiten, Glühwein, Bier, Most und Liköre zu degustieren, bin ich froh, dass ich sicher mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin.

Was tun, wenn es regnet?

Wetter hin oder her, der überdachte Markt im Zürcher Hauptbahnhof ist ein sicheres Los. Die Stadt bietet während der Adventszeit auch eine Vielfalt an Alternativen an: Vom Sport über Kultur und Kulinarik bis hin zur Entspannung.

Gleich gegenüber vom HB liegt das Landesmuseum. In diesem beliebten Museum finden oft gleich mehrere Ausstellungen für verschiedenen Interessen und Altersgruppen statt. Dank dem RailAway-Kombi-Ticket bekommt man 10% Ermässigung.

 

Weihnachtszeit in der Region Zürich-Ostschweiz.

Weitere winterliche Ausflugsideen für die Region Zürich und die Ostschweiz und alle Informationen zur Anreise mit den S-Bahnen findest du auf www.sbb.ch/zuerich und www.sbb.ch/ostschweiz.

Entdecke jetzt deinen Lieblings-Weihnachtsmarkt in der Schweiz oder im grenznahen Ausland auf www.sbb.ch/advent. Erlebnisberichte von den schönsten Adventsmärkten der Schweiz liest du hier im Blog.

3 Kommentare zu “Der Christkindlimarkt im Zürcher Hauptbahnhof.

  1. Es ist kaum zu glauben, was sich die SBB mit ihrem Fahrplanwechsel für chaotische Zustände leistet. Der IR Lenzburg – Zürich um 07.30 war bis vor dem Fahrplanwechsel mit Doppelstöcker geführt und in der ersten Klasse voll Belegt. Heute wird dieser Zug mit zwei 1. Klasse Einheitswagen an der Spitze und am Schluss praktisch ausserhalb des Perrons geführt. Alle Gänge mit stehenden Reisenden überfüllt und kein Durchkommen möglich. Das ist die absoluteste Frechheit was die SBB bietet.

Alle Kommentare anzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.